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7. Etappe 2011 Bulgarien

Die siebte Etappe auf dem Egeria-Weg (2005 - 2015) führte vom
18. 09. - 2. 10. 2011 durch Bulgarien.

Nach dem 15. Dezember 2011 wird das Internet-Tagebuch der 7. Etappe auf dieser Seite zu lesen sein. Hier nur eine kurze Zusammenfassung:

 

18 Frauen aus Deutschland, der Schweiz und Bulgarien waren gemeinsam auf dem Weg, der in Sofia begann und in einem großen Bogen durch den Süden führte und in Plovdiv endete.

In Bulgarien gibt es eine aktive Gruppe des "Ökumenischen Forums christlicher Frauen in Europa", die das Egeria-Projekt seit Jahren durch Begegnungen und vom Treffen auf  europäischen Konferenzen kennt.
Durch Vermittlungen der Forums-Freundinnen fanden wir Kontakt zu Frauen und Frauengruppen im Land und erhielten Hilfe bei der konkreten Wegplanung. Zwei Bulgarinnen haben uns auf dieser Etappe begleitet und die intensiven Erfahrungen auf dem Weg mit uns geteilt. Vieles von ihrer Heimat, vom Leben und Glauben in diesem großen und vielfältigen Land, von der traditionsreichen bulgarischen Lebensart, von der Kultur, den Bräuchen und den Erfahrungen als noch junges EU-Mitglied konnten sie berichten. Vor allem haben wir über die Erfahrungen und Lebensrealitäten von Frauen vor und nach der Wende gesprochen, nach ihren Visionen und ihrem Engagement gefragt. Wie jedes Jahr sind wir auch auf dieser Etappe zu Gast in sozialen Einrichtungen, u.a. einem Hospiz sowie in verschiedenen Gemeinden gewesen. Neben einer orthodoxen und griechisch-katholischen Gemeinde haben wir die Armenisch-Apostolische Gemeinde in Sofia aufgesucht und vieles von ihrer Geschichte und Tradition erfahren.
Ein wichtiger Termin war der Besuch in der jüdischen Gemeinde Sofias. Wir erhielten einen Einblick in das Gemeindeleben und die Verständigung im interreligiösen Dialog. Im Vorfeld hatten wir viel über das Schicksal der bulgarischen Juden während der Zeit des 2. Weltkrieges erfahren. Bulgarien war das einzige Land in Europa, das „seine Juden" nicht an Hitlerdeutschland ausgeliefert und damit der Vernichtung preisgegeben hat.
Unser Weg führte uns auch in die muslimisch geprägten Gegenden im Süden des Landes, wo es eine große Anzahl muslimischer Gemeinden gibt. Die Begegnungen mit muslimischen Gläubigen wird die Egeria-Pilgerinnen auf der folgenden Etappe intensiv begleiten, die 2012 durch die Türkei und damit erstmals durch ein nicht christlich geprägtes Land führt.

 

 

 

 
6. Etappe erfolgreich beendet

 

Die sechste Etappe des Egeria-Weges führte vom 21. 9. - 3. 10. 2010 durch Rumänien.
18 Frauen verschiedener Konfessionen  nahmen an der Pilgerreise teil, erlebten u.a. Begegnungen im Banat, pilgerten auf  stillen Wegen an der Donau und  feierten in Sibiu einen Schöpfungstag.

Das Tagebuch von dieser Etappe wird ab Mitte Februar 2011 auf der Homepage nachzulesen sein.