Palästina / Reisetagebuch
Mittwoch, 26. 09. 2018

Frankfurt - Tel Aviv

Treffpunkt 9 Uhr auf dem Frankfurter Flughafen beim Schalter der türkischen Fluggesellschaft Al Air: 11 Frauen aus den Regionen Berlin, Frankfurt/M., Halle, Hamburg, Hannover und Warstein begrüßen sich mit Freude und ein wenig aufgeregt. Einige kennen sich von früheren Pilgeretappen, andere vom Vorbereitungstreffen im Juni in Halle und zwei stoßen erstmals zur Gruppe hinzu.

Der Losungsspruch des Tages (Sprüche 3, Vers 26) „Der Herr wird deinen Fuß vor der Falle bewahren." stärkt uns vor dem Beginn unserer Reise.

Zum Glück sind wir Frauen gerade eingecheckt, als die Schalterhalle -aus welchen Gründen auch immer- von Polizeikräften geräumt wird, wir können somit ruhig gemeinsam zur Sicherheitskontrolle weitergehen. Dort ergeben sich noch einige Verzögerungen, da in einem unserer Rucksäcke auf dem Monitor ein Feuerzeug und in einem andern noch Flüssigkeit in einer Trinkflasche gesichtet werden, aber wir haben ja im Vorfeld reichlich Zeit eingeplant. Um 12.30 hebt das Flugzeug ab, und nach 3h landen wir in Istanbul, wo wir wiederum 3h Zeit haben, bevor es nach erneuten Sicherheitskontrollen in einem anderen Flieger 2h lang bis nach Tel Aviv geht. In beiden Flügen werden wir gut mit einer warmen Speise und ausreichend Getränken versorgt, während des zweiten Fluges kann man am Horizont die Sonne unter-  und gegenüber den Mond aufgehen sehen.

Passkontrollen und Gepäckausgabe gehen in Tel Aviv schnell vonstatten. Der Empfang für uns vor den Absperrungen mit dem Schild „Ritter-Group" löst allgemeine Heiterkeit aus!

Empfang am Flughafen Tel Aviv

Wir steigen in einen kleinen Bus und werden in 2h nördlich an Jerusalem vorbei nach Jericho gefahren, in der Dunkelheit sind immer wieder helle Lichter von Ortschaften und Straßen zu sehen.

Jericho liegt 400m unter dem Meeresspiegel und gilt als eine der ältesten Städte der Welt. Eine neue große Hotelanlage „Jericho Resort Village" erwartet uns für unsere ersten beiden Übernachtungen. Zu zweit und zu dritt sind wir im Gartenbereich in kleinen Chalets untergebracht. Welch ein Luxus: In den Zimmern gibt es Klimaanlagen, einen Kühlschrank mit gekühltem Trinkwasser und noch für jede von uns einen Teller mit Brot, Gemüse, Humus und Käse! Gegen 23 Uhr stellt sich dann für die meisten Frauen die ersehnte Nachtruhe ein.

Margit

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