Türkei / Reisetagebuch / Donnerstag,27. September 2012
Donnerstag,27. September 2012

Der Pilgertag beginnt mit dem spirituellen Einstieg und 15 Minuten Gehmeditation auf der Laufbahn des neben dem „Haus für den Lehrer" gelegenen Sportplatzes.
Dann steigen wir in den Bus und begeben uns auf den Weg nach Ankara. Wir fahren vorbei an bizarren Felsen aus farbigem Gestein: rot, grün, gelb und weiß, dann über eine Hochebene mit abgeernteten Getreidefeldern, die von Gemüsefeldern abgelöst werden.
Gegen Mittag erreichen wir das zentral gelegene Hotel in Ankara. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung in der türkischen Hauptstadt. Zu dritt lassen wir uns durch Basare und Einkaufsstraßen treiben. Wir bestaunen reich geschmückte Babybetten und Festtagskleider, in der Markthalle das vielfältige Angebot an Obst, Gemüse, Brot und Gebäck, Fleisch und Fisch. In der Nähe der Festung genießen wir türkische Atmosphäre in einem kleinen Café mit herrlichem Ausblick über Ankara. Abends sind wir eingeladen in die deutsche Botschaft: Wir werden empfangen von der Leiterin des Kulturreferates der Botschaft und von Mitgliedern der deutschen Gemeinde. Frau Nienhaus begrüßt uns und berichtet vom Leben der deutschen Gemeinde, zu der etwa zwanzig Familien und zehn Einzelpersonen gehören. Die Gottesdienste werden im Sommer im Botschaftsgarten, im Winter in der Turnhalle der deutschen Schule einmal im Monat gefeiert: im Wechsel evangelisch, katholisch, ökumenisch. Die Kulturreferentin erläutert einige Arbeitsbereiche: z.B. Archäologie (deutsche Archäologen als Grabungsleiter), Schule und Kindergarten (die Schule ist ein eigenständiger Bereich, aber wichtig ist die Zusammenarbeit), Hochschulkooperationen, Austauschprogramme, Doppelabschlüsse. Die deutsche Schule (Kindergarten, Grundschule, Sek. I und II, Abitur) wird von 200 Kindern besucht: Kinder von Botschaftsangehörigen, von Mitarbeitern deutscher Firmen, aus deutsch-türkischen Familien und Rückkehrerkinder. alt
Wir bedanken uns für die Einladung und die Gespräche. Als Geschenke überreichen wir Lutherbrot, die Egeriakerze und die Festschrift zum dreißigjährigen Jubiläum des ÖFCE an die Vertreterin der Gemeinde, die sie im Erntedankgottesdienst weitergeben will. Zurück zum Hotel fahren wir wieder mit Taxis. Die Abendrunde im Hotel schließt diesen Tag ab.
Ilona